1.7

In meiner Familie war Bill Kaulitz zu dem meist gehassten Menschen überhaupt geworden. Wenn es nach meiner allzu ,,lieben“ Mutter ginge, mit der ich schon seit meiner Geburt zusammen lebte, dann könnte ich mir gar keine Poster von Bill und Tokio Hotel aufhängen. Meine Mom stand meinem Glück immer im Weg. Jetzt, wo ich mit dem schwarzhaarigen  Sänger meiner Nummer. 1- Band wirklich zusammen gekommen bin, nur noch mehr als je zuvor. Bill passte einfach nicht in ihr Schema einer sauberen und sorgenfreien Welt. Mir war jenes vollkommen gleichgültig. Bill war halt der Mann meiner kühnsten Träume gewesen. Mit tränenfeuchten Augen betrachtete ich nun das weite Meer vor uns. Es schien mir jetzt all meine Sehnsüchte zu nehmen. Bill rückte näher an mich ran, um mich zu wärmen. Er legte seinen Kopf auf meine Schulter. Wir waren uns in diesem Augenblick so richtig nah. Niemand störte uns. Immerhin war das hier ein Privatstrand der Tokio- Boys gewesen. Plötzlich drehten sich unsere Köpfe automatisch zueinander.

,,Bill, ich…“. Weiter kam ich jedoch nicht, denn der Glanz von Bills rehbraunen Augen hinderte mich daran. Ich liebte diesen Jungen so dermaßen, das ich bereit wäre, für ihn mein eigenes Leben zu lassen. In mir kribbelte es jetzt ganz dolle. Es war wieder soweit- einer dieser sehr romantischen Momente zwischen Bill und mir. Der Schwarzhaarige wusste so ziemlich genau, wo ich meine Schwachstellen hatte.

Wild begann er jetzt damit mich an genau diesen besagten Stellen zu küssen. In diesem Moment schmolz ich bereits dahin wie Butter in der heißen Sonne. Mir war so unglaublich warm in diesem Augenblick. Bill bedeckte meinen noch nicht frei gemachten Körper mit feurigen Küssen. Würde es gleich also wieder einmal passieren? So wie es aussah wohl ja. Wir waren jetzt total wild und scharf aufeinander.

Bill drückte mich nun sanft ins kühle Nass. Schaute mich dabei total verliebt an. Ich schaute genauso zurück. Jetzt erst befreite der Frontmann mich von meinen durchnässten Klamotten. Die Sterne und der Mond waren scheinbar unsere einzigen Zeugen gewesen. Wie ich die Kuscheleinheiten in einigen Tagen bereits sehr vermissen würde. Aber Bill musste leider stets seiner Berufung folgen, nämlich der Musik, die bei ihm schon immer an erster Stelle stand.

3.2.07 12:09

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