1.8

~Kapitel 4~

 

Die Sonne ging bereits auf, als wir wieder voneinander ließen. Bill hob mich hoch und trug mich den ganzen Weg bis oben ins Hotelzimmer auf seinen Armen zurück. Dort angekommen machten wir da weiter, wo wir im Meer aufgehört haben. Da Bill stets eine sehr kreative Ader hatte, holte er eine Flasche besten Champanier aus der Minibar. Den verteilte er dann überall auf meinem Körper. Die Stellen, auf denen der hochprozentige Alkohol jetzt prickelte, leckte Bill Stück für Stück ab. Davon bekam ich richtige Hummeltitten.

Bill war vollkommen anders als sein Macho-Zwilling. Jenes machte ihn für mich und für tausende von Mädels, die ihn immer noch anhimmelten, obwohl sie wussten, das er sein Herz bei mir, einem dunklen Wesen aus der Stadt Duisburg nieder gelassen hatte zu etwas ganz Besonderem.

Die graue Alltagswelt schien jetzt im Augenblick vollkommen bedeutungslos zu sein. Wir genossen einfach unser Beisammensein. Mir schien es so, als würde es noch Jahre dauern, bis Tokio Hotel wieder auf ihre große Welttour gehen würden, obwohl ich schon längst wusste, dass jene Vorstellung niemals stimmte. Der Flieger der vier Magdeburger ging  schon übermorgen. Jenes stimmte mich total trüb.

3.2.07 12:48

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